Biberzaun

Biberzaunmontage

Der Biber ist auch Natur, genauso wie die Bäume – das stimmt. Doch in unserer zugebauten, landwirtschaftlich maximal genutzten Kulturlandschaft, in der es über 100 Jahre keine Biber gab, ist wildwachsenden Bäumen auch nicht mehr viel Rückzugsraum geblieben. Es haben sich außerdem entlang der Ufer etliche Harthölzer angesiedelt, die in ursprünglichen Flußlandschaften nicht vorkämen und die sich nach einem Biberverbiss nicht regenerien können. Gerade in Zeiten des Klimaschutzes ist der ökologische Wert von Laubbäumen enorm und da zählt Blattfläche, nicht Weich- oder Hartholz.

Solange der komplette Umbau ganzer Flußlandschaften nicht konsequent mit entsprechend viel Freifläche unterstützt wird, so dass der Biber seine Vorteile entfalten kann und wirklich Feuchtgebiete entstehen, bleibt nur der Kompromiss, die wertvollsten Bäume vor seinen scharfen Zähnen zu schützen. Dies sehen auch viele Mitglieder der Naturschutzverbände so, weshalb Sie dort auch immer freiwillige HelferInnen finden werden, wenn in Ihrer Region der streng geschützte Nager allzu starke Schäden an den Ufergehölzen anrichtet.
Wie Sie nun konkret vorgehen können, erfahren Sie in meiner Anleitung zur Biberzaunmontage.